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Pandora's Bliss - Amarchord

Das deutsch-belgische Trio setzt sich aus zwei Männern und einer Frau zusammen. Mit einer kräftigen Frauenstimme ist hier also deutlich Frauenpower im Spiel. Im Jahr 2010 kam ihr erstes Album „Melancholic Freedom“ auf den Markt und ihre erste Single ging gleich auf Platz 2 der Deutschen Alternativ Charts. Nur ein Jahr später geht ihr zweites Album auf den Markt und nun haben sie schon ihr drittes Album in den Läden. Dieses Album entstand während eines einmonatigen USA-Aufenthalts. Weltweit spielten die drei bis jetzt rund 300 Konzerte und es ist noch lange nicht Schluss. Ihr neues Album „Amarchord“ besteht aus 12 Tracks, die stark an Nirvana erinnern.

Das Äußere des Albums ist sehr ansprechend. Es ist in schwarz-weiß gehalten. Als Eyecatcher dient ein altes Karussel vom Jahrmarkt, auf dem die Kinder auf den Pferden saßen. Im oberen Drittel findet man in schöner, ausgefallener Schrift den Bandnamen wieder und im unterem Drittel steht „Amarchord“- der Titel des neuen Albums. Das schlicht und einfach gestaltete Cover, hat somit seine besonderen Reize.

Insgesamt läuft die Platte knapp eine dreiviertel Stunde. Die Frauenstimme verleiht dem ohnehin schon unsauberen und abgekratzten Sound eine lässige und rotzige Eigenschaft. Als Hinweis für Erziehungsberechtigte findet man bei Amazon.de: „Anstößige Songtexte“. Genau so ist es auch. Die zwölf Songs gehen super in einander über. Wer also nicht auf einen „Zwischenstopp“ steht, ist bei diesem Album gold richtig. Dazu muss man sagen, dass einige Lieder auch leicht untergehen können. So zum Beispiel bei „Nothing“. Songs wie „New Mania“ oder „Talking to your head“ hingehen zeigen das Potential, das in dieser Band steckt. Ab August sind sie auch wieder für 10 Konzerte in Deutschland unterwegs.

Kurz gesagt, das Album hat die ein oder andere kleine Macke. Ist aber für Nirvana Fans und Fans der „Durchreise“ wie gemacht.

Wertung:     

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