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Paganizer - 20 Years in a Terminal Grip

Mit „20 Years in a Terminal Grip“ bringen die Schweden von Paganizer bereits ihre dritte Compilation heraus. Auf der Doppel-CD findet man nicht nur 19 von der Band ausgesuchte Songs aus den letzten zwei Dekaden, sondern auch 27 Demos und andere bisher unveröffentlichte Stücke.

Wer die Band jetzt erst kennenlernt und sich schlau lesen möchte, wird eventuell bemerken, dass die Band selbst gerade einmal 16 Jahre alt ist. Macht aber nichts, denn die 4 fehlenden Jahre liefert die Vorgängerband „Terminal Grip“. Somit ist auch der Titel des Albums schnell erklärt.

Gespielt wird wie immer typischer Death-Metal ohne viele Kompromisse. Die Gitarren hämmern einem die Riffs nur so um die Ohren, während das Schlagzeug seine Double Bass voll auslastet und der Bass bei zu weit aufgedrehter Anlage unvorsichtige Hörer an die Wand presst. Der Sound in einigen Liedern erinnert dabei etwas an Kataklysm, was aber definitv nichts schlechtes ist und auch nur ab und zu der Fall ist.

An dieser Stelle sollte ich gestehen, dass ich größtenteils eher Fan von Melodic-Death-Metal bin, und der melodische Anteil hier natürlich etwas gering ausfällt. Trotzdem muss ich zugeben, dass Paganizer es durchaus schafft jedes Lied auch für meine Ohren anders klingen zu lassen und dennoch dabei nicht an Härte einbüßt.

 

 

Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist dieses Album eine Compilation und kein Gesamtkonzept. Daher mag es auch nicht verwundern, dass verschiedene Gitarristen und Sänger zu hören sind, was mehren Lineup-Wechslen geschuldet ist. Vermutlich ist genau das die Ursache für den Abwechslungsreichtum der Platte.

Compilations sind immer eine feine Sache um neuen Fans eine gute Mischung der Jahre zu geben. Langjährige Fans haben jedoch meist ohnehin alle Alben im Schrank stehen, daher lohnt es sich für diese eher selten zuzugreifen. Doch „20 Years in a Terminal Grip“ ist dort ganz anders. Gerade durch das umfangreiche Bonusmaterial werden auch Fans der ersten Stunde beglückt.

Negativ ist nur zu erwähnen, dass die Tracks alle eine unterschiedliche Qualität haben und stellenweise etwas dumpf klingen. Ein erneutes Mixing hätte hier und da sicher nicht geschadet, ist jedoch auch kein Beinbruch.

Fazit: Abschließend kann man sagen, dass Paganizer ein gesundes Gesamtwerk abliefern und durch das zahlreiche Bonusmaterial lohnt es sich gleich doppelt. Fans können getrost zugreifen und auch andere sollten definitiv mal ein Ohr riskieren.

Wertung:     

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