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SKYCONQUEROR - UNDER THE PENTAGRAM

Mein lieber Scholli, bei den ersten Takten von SKYCONQUERORS mittlerweile fünftem Output UNDER THE PENTAGRAM wird man mal soeben 30 Jahre in die Vergangenheit geschleudert. Und das ist keinesfalls negativ gemeint, denn die Kultkeule des NWOBHM, die hiergeschwungen wird wurde im Vorfeld von sämtlichen Staub und knarzen befreit. 

Schaut man sich die Bandfotos und das Coverartwork an, kann man davon ausgehen das drin ist was drauf ist.

Das 1997 gegründete Quartett aus dem Münsterland hat sich ganz der alten Schule verschrieben und präsentiert uns hier in einer guten dreiviertel Stunde auf elf Songs verteilt klassischen Heavy Metal.

Hier wird mit dem Plek über die Seiten gegniedelt und auch mal ein bluesiges Solo angestimmt und etwas mehr Hall ins Schlagwerk gemischt (Song 5 „The Dusk“). Der Gesang kommt klar und energisch, lediglich bei den mehrstimmigen Chorus Parts vermisse ich etwas Dampf, was aber durch sparsame Verwendung nicht weiter ins Gewicht fallen soll.

Abgemischt ist das ganze so, dass auch der Bass differenziert heraushörbar ist. Gerade für diese Spielart der harten Kost ein Pluspunkt, der heutzutage gern auch mal übersehen wird.

Ganz klar, wer mit dem klassischen Heavy Metal gar nichts anfangen kann wird mit SKYCONQUEROR auch kaum glücklich werden, aber ich behaupte mal das das auch gar nicht die Intention der Jungs ist. Sie spielen mit Leidenschaft und Herzblut ihre Songs und erfinden das Genre nicht neu, bereichern dieses aber mit der konsequenten und gekonnten Umsetzung, die den Spirit des NWOBHM aufrecht erhält und untermauert.

 

 

SKY CONQUEROR beschwört mit Under the Pentagram alte Zeiten herauf durch eine stimmige Verknüpfung von Optik und Akustik, die an alte Judas Priest, Accept oder in gewissen Momenten auch Mercyful Fate erinnern (den Eunuchen Gesang vom King unterschlagen wir dabei jetzt mal).

 

Kurzum eine Kaufempfehlung für Liebhaber der alten Schule.

Und als Anspieltipps für die, die es werden wollen seien die Titel „Monolith“ und „Bells of Fate“ genannt.

Wertung:     

Euer Rene

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