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Anette Olzon - Shine

Und da ist es: „Shine“, das erste Soloalbum von Anette Olzon erschien dieses Jahr am 28. März. Nach der Zusammenarbeit mit Nightwish war es musikalisch gesehen eine Zeit lang ruhig um die Sängerin, doch dieses Jahr lieferte sie ein Album ab, welches eine wahre Freude für die Ohren darstellt.

Auf zehn Songs bietet Anette mit „Shine“ eine Mischung aus Pop – und Rockelementen, so sind Songs wie etwa „Falling“ oder der Titeltrack „Shine“ durch starken Gitarreneinsatz geprägt, während es sich zum Beispiel bei „Invincible“ und „Moving Away“ um sanfte Balladen handelt. Für Abwechslung ist also gesorgt und Anette meistert es, beiden Richtungen durch ihre Stimme und tolle Gesangsleistungen den entscheidenden Touch zu verleihen. Auch die Stimmungen, die sich in der Musik finden, variieren auf den Songs und lassen sich jederzeit nachfühlen. Eine gewisse Wehmut klingt etwa beim schon erwähnten „Moving Away“ durch, während im Gegensatz dazu „Floating“ verspielt (im positiven Sinne!) und fröhlich daherkommt und die gute Laune durch flottes Tempo, Gesang in Topform und eingängige Melodien förmlich mit sich bringt. Letztere sind ebenfalls so wenig eine Mangelware auf dem Album wie großartige Refrains, die jeden Song auszeichnen und schnell im Ohr bleiben.

 

Favoriten sind für mich auf diesem Album nicht leicht auszumachen, da wirklich jeder Song absolut gelungen ist. Besonders gut gefällt mir in jedem Fall „Hear me“, welches sehr ruhig beginnt, dann aber explodiert und mit starken Gitarren, tollem Gesang und einem sehr eingängigen Refrain aufwartet. Sehr in Begeisterung versetzt mich aber auch „One Million Faces“: Sehr emotional von Anette Olzon vorgetragen, der Refrain abermals ein echter Ohrwurm und die musikalische Unterstützung ist ruhig, wobei man im Hintergrund immer wieder eine E-Gitarre aufhorchen lässt. Ebenfalls ein ganz besonderer Song, was aber wirklich auf alle Lieder des Albums zutreffend ist.

 

 

Fazit: Dieses Album bietet großartige Musik, die sowohl für sanfte Ohren, als auch für Hörer, die die rockigere Gangart bevorzugen, etwas zu bieten hat. Ich habe das Album lange Zeit erwartet und es hat mich begeistert und bewegt, weshalb ich es auch nicht für übertrieben halte, dafür die Höchstwertung auszusprechen. Das erste Solo – Album von Anette Olzon, „Shine“, ist ein besonderes Stück Musik und aus meiner Sicht ein vollends gelungenes Album.

 

Anspieltipps (Das ganze Album :) ) aber ein paar Beispiele:

Falling

Shine

Floating

One Million Faces

Hear Me

Lies

Wertung:     

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